Sechs natürliche Mittel, wie Sie Ihr Bauchfett verlieren

Bauchfett gilt als besonders ungesund. Es produziert Hormone und entzündungsfördernde Botenstoffe, die chronische Krankheiten fördern. Wir stellen sechs natürliche Mittel vor, mit denen Sie Ihr Bauchfett verlieren oder zumindest merklich reduzieren können.

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Bauchfett gilt als besonders ungesund. Es produziert Hormone und entzündungsfördernde Botenstoffe, die chronische Krankheiten fördern.

Wir stellen sechs natürliche Mittel vor, mit denen Sie Ihr Bauchfett verlieren oder zumindest merklich reduzieren können.


Bauchfett verlieren: Natürliche Mittel helfen dabei!

Wer zu viel Bauchfett hat, lebt mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt. Das Risiko ist dabei um bis zu 20 Prozent höher als bei Personen, deren Fett nicht vorwiegend am Bauch sitzt, sondern im ganzen Körper verteilt ist.

Selbst Personen mit einem normalen BMI, die also nicht als übergewichtig gelten, aber dennoch Bauchfett in Form eines sog. „Rettungsringes“ mit sich herumtragen, haben ein doppelt so hohes Sterberisiko und eine niedrigere Lebenserwartung als Personen, die zwar übergewichtig sind, aber eine günstigere Fettverteilung aufweisen.

Selbst bei manchen Ausdauersportlern ist ein solcher Rettungsring vorhanden. Bei fast jedem wäre es daher wichtig, das Bauchfett zu reduzieren. Wir stellen die passenden natürlichen Mittel vor, die Ihnen helfen können, wenn Sie Bauchfett verlieren bzw. kontinuierlich abbauen möchten.

Warum Bauchfett so gefährlich ist

Bauchfett wird auch viszerales Fett genannt. Es ist deshalb so gefährlich, weil es auch innere Organe umgibt, chronischen Entzündungsprozessen fördert (die als wichtige Ursache fast jeder Erkrankung gelten) und zu Stoffwechselstörungen beitragen kann. Meist leiden Betroffene an Insulinresistenz und zu hohem Blutzucker (oder schon an einem Typ-2-Diabetes), des Weiteren an erhöhten Blutfettwerten und somit an einem insgesamt erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck und Arteriosklerose.

Das Bauchfett lässt sich aber wieder reduzieren, und zwar – wie könnte es anders sein – mit einer Ernährungsumstellung kombiniert mit Sport/Bewegung. In einer Studie von 2019 zeigte sich, dass allein eine Ernährungsumstellung im Laufe von 4 Monaten zu einer Gewichtsreduktion von 6,1 Prozent führte. Gemeinsam mit Sport sank das Gewicht etwas mehr, nämlich um 6,9 Prozent. Das Bauchfett nahm in der Ernährungsgruppe um 12 Prozent ab, in der Ernährung-plus-Sport-Gruppe um 14,6 Prozent.

Natürliche Mittel, mit denen Sie Bauchfett verlierenI

Zusätzlich zu Sport (besonders Kraftsport) und einer gesunden Ernährung können nun bestimmte Lebensmittel und Nahrungsergänzungen eingenommen werden, die nachweislich das Bauchfett reduzieren können. Es geht also nicht um Mittel, die generell beim Abnehmen helfen, sondern nur um solche, die dabei helfen, Bauchfett zu verlieren.

Kokosöl

Die Wahl des richtigen Nahrungsfettes kann einen großen Unterschied machen. Gerade zum Braten sollten Sie ein hochwertiges natives Kokosöl verwenden. Seine mittelkettigen Fettsäuren können beim Abbau des Bauchfettes und Rettungsringes helfen. In einer Studie von 2011 beispielsweise verringerte sich der Taillenumfang von 20 übergewichtigen Probanden nach 4 Wochen um durchschnittlich 2,86 Zentimeter, weil sie Kokosöl in ihre Ernährung integrierten. Die Probanden änderten ansonsten nichts an ihrer Ernährung oder ihrem Bewegungspensum.

Zwei Jahre zuvor fand eine andere Studie mit Kokosöl statt. 40 Frauen zwischen 20 und 40 Jahren hielten Diät und walkten täglich 50 Minuten. Zusätzlich erhielten sie als Nahrungsergänzung entweder Sojaöl oder Kokosöl. Nach 12 Wochen hatten beide Gruppen einen niedrigeren BMI, aber nur die Kokosöl-Gruppe hatte auch einen geringeren Taillenumfang, was für den Abbau von Bauchfett spricht. Bei der Sojaöl-Gruppe hatte sich außerdem der Cholesterinwert verschlechtert, was in der Kokosöl-Gruppe nicht der Fall war.

Da die Fettsäuren im Kokosöl einen hohen Rauchpunkt haben, also sehr hitzeresistent sind, ist es ein ideales Fett zum Braten und Backen. Für Rohkost eignet sich das Kokosöl hingegen nicht. Verwenden Sie für Salate am besten Olivenöl oder Hanföl.

Curcumin

Curcumin ist der Wirkstoffkomplex aus Kurkuma, dem gelben Gewürz, das mittlerweile aufgrund seiner zahlreichen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit auch als Nahrungsergänzungsmittel bekannt ist. Curcumin ist ein starkes Antioxidans und hat außerdem entzündungshemmende Eigenschaften, so dass es dem entzündungsfördernden Bauchfett schon einmal auf diese Weise entgegenwirken kann.

Zusätzlich weiß man, dass Curcumin den Grundumsatz steigern kann, was zu einem erhöhten Energieverbrauch führt und somit zu einer Optimierung des Körpergewichts und der Stoffwechselgesundheit. In einer Meta-Analyse von 2019 untersuchten Forscher 21 Studien und kamen zu dem Ergebnis, dass die regelmäßige Einnahme von Curcumin nicht nur den BMI signifikant reduzieren konnte, sondern auch den Taillenumfang, was auf den Abbau von Bauchfett hinweist.

Die tägliche Curcumin-Dosis betrug bis zu 2400 mg, meist 500 mg; die Dauer der Studien lag zwischen 4 und 36 Wochen.

Grapefruits

Grapefruits gelten als sehr gesunde Früchte. Sie sind nicht allzu süss, liefern Bitterstoffe und Antioxidantien und weisen entzündungshemmende Eigenschaften auf.

Beachten Sie, dass Grapefruits die Wirkung von Medikamenten verstärken können (und damit auch deren Nebenwirkungen). Wenn Sie daher Medikamente einnehmen müssen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob diese zu jenen zählen, die mit Grapefruits Wechselwirkungen zeigen.

Selbst das ätherische Grapefruitöl gemischt mit den Ölen aus Zypresse, Wacholderbeere, süßer Orange und Salbei – wenn man es in die Haut einmassiert – kann bei der Abnahme von Bauchfett helfen, wie eine Studie von 2007 zeigte. Die Teilnehmer erhielten sechs Wochen lang täglich eine Aromatherapie mit Ganzkörpermassage. Zusätzlich sollten sie an fünf Tagen pro Woche das Öl zweimal täglich in ihren Bauch einmassieren. Die Teilnehmer konnten damit ihr Bauchfett und ihren Taillenumfang signifikant reduzieren (was in der Kontrollgruppe, die einfach nur Grapefruitkernöl verwendete, nicht der Fall war).

Zur Herstellung des Öls können Sie einfach je 4 Tropfen der genannten ätherischen Öle (vom Salbeiöl nur 1 – 2 Tropfen) mit 30 ml eines Basismassageöls mischen (z. B. Mandelöl).

Grüner Tee

Grüner Tee enthält größere Mengen Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Polyphenole (Catechine). Diese Stoffe sind für die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile verantwortlich, in deren Genuss regelmäßige Grüntee-Trinker kommen. So sollen die grünteetypischen Catechine vor Krebs schützen, bei Arthritis hilfreich sein, dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und bei Myomen therapeutisch eingesetzt werden können – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Grüntee hilft aber auch beim Abnehmen, speziell beim Abbau von Bauchfett. Denn die Catechine können auch den Energiestoffwechsel beschleunigen und auf diese Weise das Gewicht und den Körperfettanteil beeinflussen. Besonders das Bauchfett und das Fett, das im Innern des Körpers die Organe umgibt, reagieren gut auf catechinreichen Grüntee bzw. Grünteeextrakte.

Dunkle Schokolade

Kakao ist extrem antioxidantienreich. Entsprechend ist es auch jede Schokolade mit hohem Kakaoanteil (mindestens 70 Prozent). Zu den Antioxidantien im Kakao zählen – ebenfalls wie beim Grüntee – Polyphenole, z. B. Flavanole, Epicatechin und Procyanidine. Da Kakao auch bei der Reduktion von Bauchfett hilft, können Sie dunkle Schokolade problemlos in Ihren Ernährungsplan integrieren. Sie enthält wertvolle Bitterstoffe, die zusätzlich den Appetit bremsen.

In einer klinischen Studie vom April 2017 mit 44 Diabetikern erhielten diese 8 Wochen lang entweder täglich 30 g dunkle Schokolade oder (in der Kontrollgruppe) keine Schokolade. Im Vergleich zur Kontrollgruppe nahm bei der Schokoladengruppe der Bauchumfang um durchschnittlich knapp einen Zentimeter ab und der Körperfettanteil sank, die magere Körpermasse nahm zu. Die magere Körpermasse umfasst die Muskelmasse sowie alles andere (außer Fett), also Organe, Körperwasser etc. Auch konnte der Blutdruck ganz deutlich reduziert werden. Der systolische Wert sank um ca. 7 mmHg, der diastolische um fast 6 mmHg.

Vitamin D

Vitamin D ist ein sehr wichtiges Vitamin, das bei vielen Menschen mangelhaft vorhanden ist. Vitamin-D-Mangel ist dabei eine der Ursachen, warum Übergewichtige nicht abnehmen können. Zusätzlich fördert Vitamin-D-Mangel die Einlagerung von Fett am Bauch und um die inneren Organe herum. Studien zeigten bereits: Je mehr Bauchfett eine Person hat, umso niedriger ist ihr Vitamin-D-Spiegel und umso weniger Muskelmasse hat sie.

Im Jahr 2012 erschien zu diesem Thema eine placebo-kontrollierte Doppelblindstudie mit 171 Teilnehmern im Alter von durchschnittlich 40 Jahren. Die Probanden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und erhielten 16 Wochen lang entweder täglich drei 240-ml-Gläser Orangensaft, der mit 350 mg Calcium und 100 IE Vitamin D angereichert war oder normalen Orangensaft (ohne zugesetzte Vitalstoffe). Der Gewichtsverlust war in beiden Gruppen ähnlich (durchschnittlich 2,45 kg), doch konnte die Calcium-Vitamin-D-Gruppe deutlich mehr Bauchfett/viszerales Fett abbauen.

Fazit: Wie Sie Ihr Bauchfett verlieren oder reduzieren

Zusammengefasst können Sie Bauchfett verlieren oder reduzieren, wenn Sie folgendermaßen vorgehen (zusätzlich zu einer gesunden Ernährung und regelmäßig Sport.

Verwenden Sie als Bratfett Kokosöl

  1. Würzen Sie mit Kurkuma und nehmen Sie eine Nahrungsergänzung mit Curcumin ein
  2. Essen Sie vor jeder Hauptmahlzeit (dreimal täglich) eine halbe rosa Grapefruit (aber nur wenn Sie keine Medikamente einnehmen müssen)
  3. Trinken Sie catechinreichen Grüntee oder nehmen Sie Kapseln mit Grünteeextrakt
  4. Wenn Sie naschen, dann naschen Sie dunkle Schokolade
  5. Optimieren Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel

Quelle: Zentrum der Gesundheit

www.zentrum-der-gesundheit.de

Wer proteinarm isst, ist gesünder

Proteinreiche Ernährungsformen gelten als perfekt – einerseits zum Abnehmen, andererseits zum gesund bleiben oder gesund werden. Schon lange aber weisen Studien auf das Gegenteil hin: Wer weniger Eiweiß zu sich nimmt, ist gesünder und lebt länger.

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Proteinreiche Ernährungsformen gelten als perfekt – einerseits zum Abnehmen, andererseits zum gesund bleiben oder gesund werden.

Schon lange aber weisen Studien auf das Gegenteil hin: Wer weniger Eiweiß zu sich nimmt, ist gesünder und lebt länger.


Weniger Protein verbessert die Gesundheit

Kohlenhydrate und Fette haben einen relativ schlechten Ruf. Proteine hingegen gelten als wertvolle Nährstoffe, die satt machen, den Muskelaufbau fördern und beim Abnehmen helfen sollen. Und obwohl es auch Studien gibt, die eine proteinarme Ernährung mit Gebrechlichkeit und Muskelabbau im Alter in Verbindung bringen, werden immer mehr Untersuchungen veröffentlicht, die insbesondere für Menschen jüngeren und mittleren Alters das Gegenteil zeigen, nämlich dass proteinarme Ernährungsformen zu mehr Gesundheit beitragen und außerdem die Lebenserwartung verlängern. Proteinreiche Ernährungsformen können hingegen Übergewicht, eine Insulinresistenz und Diabetes begünstigen sowie die Lebenszeit verkürzen.

Im Jahr 2014 erschien eine australische Studie, in der man geschaut hatte, wie sich verschiedene Ernährungsformen auf Mäuse und deren Stoffwechsel auswirkten. Als Dudley Lamming – Stoffwechselforscher an der University of Wisconsin – die Studie las, faszinierte ihn besonders ein Ergebnis: Es hatte sich gezeigt, dass Mäuse, deren Ernährung am wenigsten Protein enthielt, die gesündesten waren.

Proteinrestriktion bringt die Vorteile des Wenigessens

Dass das Wenigessen gesund ist (Kalorienrestriktion), ist vielen Menschen bereits bekannt dass aber auch eine Proteinrestriktion, also eine Einschränkung des Proteinkonsums gesund ist, darüber wird viel weniger geschrieben. Die wissenschaftlichen Belege über die Vorteile sowohl einer Kalorienrestriktion als auch einer Proteinrestriktion reichen jedoch fast hundert Jahre zurück, wobei natürlich gerade in den letzten Jahren viel zu diesen Themen geforscht wird und wurde.

Im Jahr 2009 beispielsweise zeigten Forscher, dass Rhesusaffen später (altersbedingt) erkrankten und länger lebten, wenn sie kalorienreduziert ernährt wurden. Studien mit anderen Tieren zeigten ganz ähnliche Resultate.

Nun vermutet man, dass man viele Vorteile einer Kalorienrestriktion auch einfacher erzielen könnte, nämlich indem man lediglich die Proteinaufnahme reduziert. In den entsprechenden Tierstudien blieben die erwünschten gesundheitlichen Vorteile sogar bestehen, wenn die Tiere so viel essen konnten, wie sie wollten, wenn sie dabei nur möglichst wenig Proteine verzehrten.

Proteinarm essen – Die Praxis

Wie kann man diese Erkenntnisse nun in die Praxis umsetzen? Für Sportler, die einen Muskelaufbau anstreben, sind Proteine natürlich für Muskelneubildung und Muskelregeneration wichtig. Für die durchschnittliche Bevölkerung aber, die mit Übergewicht kämpft, zudem die meiste Zeit des Tages im Sitzen verbringt und sich auch nicht zu mehr Bewegung, geschweige denn regelmäßigem Krafttraining aufraffen möchte, könnte eine proteinarme Ernährung sinnvoller sein.

Eine kalorienreduzierte Ernährung wäre zwar ebenfalls sehr gut – so Lamming – doch wird diese im Allgemeinen nicht durchgehalten, weshalb die proteinarme Variante, die zudem nicht einmal eine Kalorienreduzierung erfordert, eine gute Lösung zur Neuprogrammierung des Stoffwechsels darstellen könnte.

Allein einzelne Proteine lassen sich in der Ernährung kaum reduzieren, da diese nun einmal Bestandteil von Eiweiß sind. Einfacher ist es daher, den Proteingehalt insgesamt zu reduzieren, was automatisch der Fall ist, wenn man sich pflanzenbasiert ernährt. Zwar sind auch Nüsse und Hülsenfrüchte reich an Proteinen. Doch geht es ja nicht darum, überhaupt keine Proteine mehr zu essen, sondern lediglich darum, nicht zu viel davon zu essen. Bei einer herkömmlichen Ernährung mit viel Käse, Milch, Wurst, Fleisch und Fisch kommt es daher eher zu einem Proteinüberschuss als bei einer veganen Ernährung, die mit Nüssen, Saaten und Hülsenfrüchten ergänzt wird.

In einer Studie von 2010 stellte man überdies fest, dass z. B. das Diabetesrisiko nur bei reichlichem Verzehr von tierischen Proteinquellen stieg, denn pflanzliche Proteinquellen erhöhten das Diabetesrisiko nicht.

Umstellung auf pflanzenbasierte Ernährung mit moderatem Proteingehalt

Die Ernährungsumstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung mit moderatem Proteingehalt ist übrigens kein Problem. Unsere Rezepterubrik liefert Ihnen über 2000 leckere pflanzenbasierte Rezepte. Ganz herzlich sind Sie auch in unserem ZDG-Kochstudio auf unserem Youtube-Kanal willkommen, wo unsere Köche Ihnen zeigen, wie schnell, unkompliziert und köstlich eine gesunde Ernährung sein kann.

Wenn Sie Probleme bei der Umstellung auf eine gesunde Ernährung haben, helfen Ihnen unsere Ernährungspläne, z. B. unser Ernährungsplan zum Abnehmen, unser basischer Ernährungsplan zur Entschlackung oder unsere Ernährungspläne für verschiedene Krankheitsbilder, z. B. für Bluthochdruck, Hashimoto, Rheuma oder Diabetes.

Quelle: Zentrum der Gesundheit

www.zentrum-der-gesundheit.de

3 Fragen der ISW und meine Antworten

Zum Abnehmen empfehlen alle Ernährungsgesellschaften auf Fett zu verzichten, dies kann bereits beim Einkaufen berücksichtigt werden aber auch beim Kochen. Greifen Sie z. B. zu mageren Fleisch- und Wurstsorten, aber auch zu mageren Milchprodukten.

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3 Fragen der ISW und meine Antworten

Frage 1: Was hilft uns denn nun dabei, die Corona Pfunde wieder purzeln zu lassen, wenn man jetzt nicht direkt eine Diät machen möchte?

Frage 2: Der neue Trend ist ja Intervall-Fasten, was genau macht man beim Intervall-Fasten? Würden Sie das empfehlen?

Frage 3: Sommer und Grillen – das gehört unbedingt zusammen, wie kann man vermeiden, dass man seinen abendlichen Grill-Abend am nächsten Morgen auf der Waage bereut?

Fragen der ISW an mich gesendet am Dienstag, 30.06.2020 und meine Antworten dazu:

Was hilft uns denn nun dabei, die Corona Pfunde wieder purzeln zu lassen, wenn man jetzt nicht direkt eine Diät machen möchte?

Antwort:  Zum Abnehmen empfehlen alle Ernährungsgesellschaften auf Fett zu verzichten, dies kann bereits beim Einkaufen berücksichtigt werden aber auch beim Kochen. Greifen Sie z. B. zu mageren Fleisch- und Wurstsorten, aber auch zu mageren Milchprodukten. Essen Sie 1-2mal pro Woche fettarmen Fisch. Meine besondere Empfehlung ist es auf Weißmehlprodukte aus Weizen, wie Nudeln, Brezen, Semmeln, helles Brot und Kuchen oder Gebäck größtenteils zu verzichten. Nehmen sie hier lieber Vollkornprodukte aus Roggen oder Dinkel. Backwaren aus Vollkorn halten lange satt und lassen den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen. Viel trinken, am besten Wasser, ist auch von Vorteil, füllt den Magen und hat gar keine Kalorien. Viel Salat und Gemüse – ebenfalls fettarm zubereitet, füllen auch den Magen und halten längere Zeit satt. Beim Obst ist es besser Fruktose-arme Sorten zu wählen, z. B. Beeren.

Der neue Trend ist ja Intervall-Fasten, was genau macht man beim Intervall-Fasten? Würden Sie das empfehlen?

Antwort: Intervall-Fasten oder auch 16:8-Fasten bedeutet, dass man nur während 8 Stunden am Tag etwas zu sich nimmt aber 16 Stunden Pause macht. Es kann also entweder das Frühstück oder das Abendessen weggelassen werden. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm oder ihr davon am besten gefällt. Wichtig ist jedenfalls dass man sich die Nacht und den Schlaf dabei zu Nutze macht, um leichter diese 16 Stunden zu erreichen. Forschungen haben ergeben, dass regelmäßiges Intervall-Fasten sich genauso positiv auf den Körper auswirkt wie z. B. 5 oder 7 Tage fasten am Stück. Viele Menschen finden es einfacher auf eine Mahlzeit am Tag zu verzichten als mehrere Tage am Stück nichts zu essen. Ich würde Intervall-Fasten in jedem Fall empfehlen, es hilft neben den oben genannten Gründen auch beim Abnehmen auf relativ einfache Art und Weise!




Sommer und Grillen – das gehört unbedingt zusammen, wie kann man vermeiden, dass man seinen abendlichen Grill-Abend am nächsten Morgen auf der Waage bereut?

Antwort:Versuchen sie doch beim Grillen einmal Huhn ohne Haut, Pute oder Fisch! Beim Fisch ist es für den Anfang gut auf feste Sorten wie z. B. Forelle, Lachs, Dorade oder Makrele zurück zu greifen. Diese Sorten lassen sich leicht grillen und zerfallen nicht so schnell. Essen Sie zum Gegrillten kein Brot oder Nudelsalat, hier haben sie wieder das Weizen-Problem. Gemüse und Obst kann auch gegrillt werden. Essen sie reichlich davon und Salate als Beilage. Verzichten sie auf fette, fertige Grillsoßen.

Wenn Sie ausreichend Eiweiß zu sich nehmen können sie leicht die Kohlenhydrate weglassen. Um nicht zuzunehmen ist es generell auch von Vorteil am Abend auf Kohlenhydrate ganz bewusst zu verzichten. Wenn sie dann am Morgen danach auf das Frühstück verzichten (Stichwort: Intervall-Fasten) können sie getrost öfters mal einen Grill-Abend einlegen und richtig genießen!

Taillenumfang und Diabetes: So gefährlich ist Viszeralfett

Durch unseren heutigen Lebensstil, der durch eine Überversorgung mit Lebensmitteln, einen zunehmenden Bewegungsmangel und jede Menge Stress geprägt ist, lagert der Körper immer mehr unnötige Fettdepots ein, als es biologisch sinnvoll ist.

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Taillenumfang und Diabetes: So gefährlich ist Viszeralfett

ist Ihnen bewusst, dass Fettdepots rund um die Bauchgegend deutlich problematischer sind als Fettansammlungen an den Oberschenkeln oder am Po?

Durch unseren heutigen Lebensstil, der durch eine Überversorgung mit Lebensmitteln, einen zunehmenden Bewegungsmangel und jede Menge Stress geprägt ist, lagert der Körper immer mehr unnötige Fettdepots ein, als es biologisch sinnvoll ist.

Das Fett, das in der freien Bauchhöhle eingelagert wird und sich um unsere inneren Organe legt, wird als Viszeralfett oder als intraabdominales Fett bezeichnet. Erst ab einer gewissen Menge macht es sich auch optisch als Vergrößerung des Bauchvolumens bemerkbar und hat zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon Ihre Gesundheit in gravierendem Ausmaß beeinträchtigt.
Die Gefährlichkeit von viszeralem Fett hängt vor allem mit der hohen hormonellen Aktivität der vergrößerten Fettzellen im Gewebe zusammen. Im Vergleich zu anderen Fettpolstern, die sich zum Beispiel am Po oder an den Beinen befinden, produziert viszerales Fett wesentlich mehr Botenstoffe, die sich auf bestimmte Hormone negativ auswirken und so das Risiko für die Entstehung von Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. 



Das Viszeralfett kann durch eine Messung des Taillenumfangs (zwischen dem unteren Rippenbogen und der Oberkante des Hüftknochens etwas oberhalb des Bauchnabels) geschätzt werden. Bei Männern besteht ab einem Taillenumfang von 94 cm, bei Frauen von 80 cm ein erhöhtes Risiko für die oben genannten Erkrankungen. Ab einem Taillenumfang von 102 cm bei Männern und von 88 cm bei Frauen ist das Risiko sogar stark erhöht. Auch Menschen mit Normalgewicht bzw. einem normalen Body-Mass-Index (BMI) können zu viel viszerales Fett haben, denn der BMI sagt nur etwas über die Körpermasse, nicht aber über das Bauchfett aus. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Figur eher dem sogenannten Apfeltyp entspricht, also diejenigen, die eher am Bauch statt an Hüften oder Po zunehmen (wie es beim sogenannten Birnentyp der Fall ist). 

Wenn Sie sich nun die Frage stellen, wie Sie gezielt viszerales Bauchfett bekämpfen und so das Risiko für die Entstehung zahlreicher, teilweise sogar lebensgefährlicher Krankheiten minimieren können, so lautet die Antwort: Sie sollten keine kostbare Zeit mehr verstreichen lassen und dringend damit beginnen, die überschüssigen und gleichzeitig gefährlichen Fettdepots rund um die Bauchgegend abzubauen. Dies gelingt Ihnen durch einen gesunden Lebensstil mit viel Bewegung, gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und der Vermeidung bzw. Reduktion von Stress. 

Quelle: BodyFokus

Trinken Sie diese “Diabetes-Sünden”?

Versteckter Zucker in Getränken lässt den Blutzuckerspiegel gefährlich in die Höhe schießen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen heute die Top 5 der größten Diabetes-Sünden in Bezug auf Getränke vor.

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Trinken Sie diese “Diabetes-Sünden”?

Versteckter Zucker in Getränken lässt den Blutzuckerspiegel gefährlich in die Höhe schießen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen heute die Top 5 der größten Diabetes-Sünden in Bezug auf Getränke vor, deren Genuss Sie möglichst vermeiden oder zumindest stark reduzieren sollten, um Ihren Blutzuckerspiegel konstant zu halten.


Versteckter Zucker in Getränken lässt den Blutzuckerspiegel gefährlich in die Höhe schießen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen heute die Top 5 der größten Diabetes-Sünden in Bezug auf Getränke vor, deren Genuss Sie möglichst vermeiden oder zumindest stark reduzieren sollten, um Ihren Blutzuckerspiegel konstant zu halten:

Nr. 1: Soft- und Energydrinks
Der Konsum von zuckerreichen Energydrinks und von Softdrinks wie Cola, Limonade und Co. steigert nachweislich das Risiko für Typ-2-Diabetes. Diese sollten nicht als Getränke, sondern eher als Süßigkeit betrachtet und dementsprechend nur selten getrunken werden. Auch Light-Produkte sind nicht empfehlenswert, da Studienergebnisse darauf hinweisen, dass auch der regelmäßige Verzehr von künstlich gesüßten Diätgetränken wie Cola Light ein Risikofaktor für Diabetes sein kann. Zwar haben die darin enthaltenen Süßstoffe weniger Kalorien, sie verursachen jedoch Heißhunger und können so indirekt zu Übergewicht – einer der Hauptursachen für Diabetes – beitragen.

Nr. 2: Cocktails
Süße alkoholische Getränke wie Cocktails enthalten neben Alkohol auch reichlich Kohlenhydrate, wie z. B. aus Sahne und aus Fruchtsäften. Da der flüssige Zucker zu einem starken Blutzuckeranstieg führt, sollten Sie Cocktails nur in Maßen genießen, wenn Sie Ihren Blutzuckerspiegel konstant halten möchten. Darüber hinaus hat Alkohol so viele Kilokalorien wie pures Fett und fördert Übergewicht, das wie bereits erwähnt zu den größten Risikofaktoren für Diabetes zählt.



Nr. 3: Sportgetränke
Isotonische Sportgetränke sollen während intensiver sportlicher Aktivität den Wasser- und Energieverlust schnell ausgleichen und erwecken, da sie für Athleten bestimmt sind, den Eindruck, gesund zu sein. Viele dieser Sportgetränke enthalten jedoch Zucker als Energielieferant und sind daher nicht als Durstlöscher geeignet.

Nr. 4: Kaffeemischgetränke
Kaffeegetränke von Kaffee- und Fast-Food-Ketten, die oftmals mit Sahne, Sirup und Co. angereichert sind, enthalten teilweise so viel Zucker wie drei Flaschen Cola zusammen. Und auch bei Instant-Kaffeepulvern wie Cappuccinopulver sollten Sie Vorsicht walten lassen, da sie je nach Hersteller einen Zuckeranteil von bis zu 60 % aufweisen. 

Nr. 5: Frucht-Smoothies
Fertige Smoothies bestehen meist nur aus Früchten, Säften oder Fruchtmark. Ins Glas kommt somit eine Menge Fruchtzucker, der den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt. Dazu werden den Smoothies unterschiedlichste Zusatzstoffe und häufig sogar Süßungsmittel beigemischt. Falls Sie nicht auf Smoothies verzichten möchten, bereiten Sie sich diese am besten selbst zu und achten Sie darauf, weniger Früchte, dafür aber viel grünes Blattgemüse zu verwenden. Trinken Sie Smoothies möglichst langsam und schlückchenweise, um Ihre Verdauung nicht zu überfordern.

Quelle: BodyFokus

Mit dieser Frucht teilen Sie 50 % Ihres Erbguts

dass wir bis zu 99 % unserer Gene – also unseres inneren “Bauplans” – mit Menschenaffen wie den Schimpansen teilen, ist für Sie sicherlich keine Neuigkeit.

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Mit dieser Frucht teilen Sie 50 % Ihres Erbguts

dass wir bis zu 99 % unserer Gene – also unseres inneren “Bauplans” – mit Menschenaffen wie den Schimpansen teilen, ist für Sie sicherlich keine Neuigkeit. Weitaus kurioser ist die Ähnlichkeit zwischen der menschlichen DNA und dem Erbgut anderer Lebensformen.


Französische Forscher haben 2012 erstmals den genetischen Code der Banane geknackt und dabei nicht nur herausgefunden, dass die Banane rund 14000 Gene mehr hat als der Mensch, sondern auch, dass wir etwa 50 % unseres Erbguts mit der Banane gemein haben.

Ein weiterer erstaunlicher Fakt über Bananen ist, dass diese hervorragend dazu geeignet sind, Bluthochdruck auf natürliche Weise zu senken!

Die Banane gehört gleich nach den Äpfeln zu den beliebtesten Obstsorten der Deutschen – und das aus gutem Grund: Sie schmeckt wunderbar, ist vielseitig einsetzbar, liefert schnell Energie, ist leicht verträglich und steckt voller gesunder Inhaltsstoffe. Neben Phosphor, Calcium, Eisen und Zink ist die Banane auch reich an Magnesium und Kalium.

Das in der Banane enthaltene Kalium ist essentiell für die Herzgesundheit, da es zu einem elektrolytischen Gleichgewicht im Körper beiträgt. So wird zum Beispiel dank Kalium überschüssiges Natrium besser über die Nieren aus dem Organismus ausgeleitet und somit dessen blutdrucksteigernde Wirkung gebremst. Kalium ist außerdem an der Muskeltätigkeit beteiligt – unter anderem der des Herzmuskels. Bereits eine große Banane (ca. 200 g) liefert Ihnen mit 734 mg Kalium etwa ein Viertel des empfohlenen Tagesbedarfs.



Zudem enthalten Bananen sehr viel Vitamin B6, das benötigt wird, um den Homocysteinspiegel im Blut zu regulieren. Ein zu hoher Homocysteinspiegel kann zu Arteriosklerose (Arterienverkalkung) führen.
 
Die Banane ist auch als guter Magnesiumlieferant bekannt – ein weiteres Mineral, das eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks spielt, da es unter anderem für die Entspannung der Gefäßmuskelzellen sorgt.
 
Übrigens: Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass man sich nach dem Schälen von Bananen unbedingt die Hände waschen sollte. Der Grund dafür ist, dass sich an der Bananenschale meistens noch Reste von Pestiziden und Fungiziden befinden. Besonders betroffen sind Bananen aus konventionellem Anbau, weshalb Sie am besten zu Biobananen greifen sollten – diese sind weniger bis gar nicht belastet.

Quelle: BodyFokus

Diese Beere im Kampf gegen Müdigkeit

fühlen Sie sich oft abgeschlagen, müde und erschöpft? Haben Sie Konzentrationsschwierigkeiten und sind häufiger krank? Dann sollten Sie verstärkt zu Erdbeeren greifen, vor allem jetzt zur Erdbeersaison!

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Diese Beere im Kampf gegen Müdigkeit

fühlen Sie sich oft abgeschlagen, müde und erschöpft? Haben Sie Konzentrationsschwierigkeiten und sind häufiger krank? Dann sollten Sie verstärkt zu Erdbeeren greifen, vor allem jetzt zur Erdbeersaison!


Die Ernährung unserer Vorfahren bestand aus vielen natürlichen Energielieferanten wie Wurzeln, Nüssen, Blattgemüse und vor allem vielen verschiedenen Beeren, darunter auch Erdbeeren. Bereits in der Steinzeit verzehrten unsere Ahnen die kleinere Variante der uns heute bekannten Gartenerdbeere, deren wertvolle Inhaltsstoffe zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Energielevel haben. 

Die kleinen roten Beeren (botanisch gesehen ist die Erdbeere übrigens eine Nuss) sind nicht nur kalorienarm, sondern liefern auch eine ganze Menge gesunder Inhaltsstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalium – vor allem aber sind sie eine oftmals unterschätzte Vitamin-C-Bombe! Ihr Gehalt an Vitamin C ist sogar höher als der von Zitronen und Orangen: Eine kleine 150-Gramm-Schale Erdbeeren deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen! 

Vitamin C ist als Vitamin ein essentieller Nährstoff und ein Antioxidans, das für die unterschiedlichsten Funktionen im Körper mitverantwortlich ist. Es besitzt einen positiven Einfluss auf bestimmte Krankheiten, unterstützt den Energiestoffwechsel und ist in der Lage, Müdigkeit vorzubeugen und das Energielevel zu erhöhen


Die in Erdbeeren reichlich enthaltenen Antioxidantien können außerdem oxidativen Stress verringern, der durch freie Radikale verursacht wird. Die häufig durch oxidativen Stress hervorgerufenen Folgen sind schwerwiegend: Zu den typischen Symptomen gehören Müdigkeit, Leistungsabfall und Erschöpfung. Auch eine gesteigerte Infektanfälligkeit, chronische Infektionen und Bluthochdruck können sich bei oxidativem Stress bemerkbar machen. Antioxidativ wirken u. a. die in Erdbeeren enthalten sekundären Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Polyphenole. Polyphenole können den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, entzündungshemmend wirken und vor allem das Energielevel steigern. 

Im Gegensatz zu exotischen Superfoods, die von weit her importiert werden müssen, sind Erdbeeren saisonal auch bei uns in Fülle und für wenig Geld erhältlich. Dabei sollten Sie möglichst zu Erdbeeren aus ökologischem Anbau greifen, um von der optimalen gesundheitlichen Wirkung zu profitieren: Diese weisen nämlich einen rund 20 % höheren Gehalt an antioxidativ wirksamen Polyphenolen auf als Erdbeeren aus konventionellem Anbau, da der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln den Aufbau pflanzeneigener Schutzstoffe hemmt. 

Also lassen Sie sich Erdbeeren schmecken, wenn sie aus heimischem Anbau kommen!

Quelle: BodyFocus

Die große Chance des Fastens

Richtig durchgeführt ist die Fasten nach Buchinger Fastenmethode eine einfache und wirkungsvolle Gesundheitsmaßnahme.

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Die große Chance des Fastens

Richtig durchgeführt ist die Fasten nach Buchinger Fastenmethode eine einfache und wirkungsvolle Gesundheitsmaßnahme, die der Prävention zahlreicher Krankheiten dient und ein idealer Einstieg in eine Lebensstilmodifikation sein kann. Darüber hinaus fördert das Fasten nach Buchinger/Lützner die Selbstbestimmung und führt zu mehr Achtsamkeit gegenüber den eigenen Bedürfnissen, den Mitmenschen und der Umwelt. Fasten erfasst den Menschen in seiner Gesamtheit, lässt uns das Wesentliche erkennen, schärft unsere Sinne und steigert unsere Genussfähigkeit. 


Methodisch unterscheidet sich das Heilfasten gegenüber dem Fasten für Gesunde nach Buchinger/Lützner lediglich in der Verantwortlichkeit, Zielsetzung der (therapeutischen) Maßnahme sowie Dauer des Fastens. Viele Fastenärzte legen Wert darauf, dass das Fasten für Gesunde, wie wir es hier anbieten, keine therapeutische Zielrichtung hat. Das therapeutische Fasten, auch Heilfasten genannt, hat das Ziel der Heilung einer Krankheit und gehört in die Klinik unter Aufsicht eines Fastenarztes.
Das “Fasten für Gesunde” muss also vom Begriff “Heilfasten” oder “Fastentherapie” deutlich getrennt werden.

Fasten für Gesunde nach Buchinger/Lützner ist ganzheitlich:

• freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (1-2 Wochen)
• reichliche Flüssigkeitszufuhr
• regelmäßige Darmentleerung
• ausreichend Bewegung in freier Natur und im Wechsel mit Ruhe
• sorgfältiger Neuaufbau der Ernährung

Fasten für Gesunde heißt auch Fasten in eigener Verantwortung. Es ist Sache eines Arztes – möglichst eines Fastenarztes oder Heilpraktikers – festzulegen, inwieweit Gesundheit gegeben ist oder schon Krankheit vorliegt. Fragen Sie bitte vorher im Zweifelsfall auch uns, die Fachleute der dfa. Die dfa kann hier mit Klinikadressen weiterhelfen.

Fasten für Gesunde ist auszuschließen bei:

• Suchtkrankheiten wie Alkohol- und Drogenabhängigkeit
• krankhaften Ess-Störungen
• Schwangerschaft und Stillzeit
• medikamentenpflichtiger Bluthochdruck
• medikamentenpflichtiger Diabetes
• Depressionen unter Medikamenteneinnahme
• ständiger Medikamenteneinnahme, mit Ausnahme sanft wirkender Pflanzenheilmittel

Fasten – ein Klassiker in drei Dimensionen

Fasten hat etwas Faszinierendes: Eine uralte Heilmethode, die schon Hippokrates, der berühmte Arzt der Antike, vor über 2400 Jahren erfolgreich eingesetzt hat.

Heute ist es wiederentdeckt, modern und dem neuesten Stand der Wissenschaft angepasst. Gerade unsere heutige Zeit ist es, die das Fastenerlebnis mehr denn je zu brauchen scheint. 
Zahlreiche ernährungsabhängige Krankheiten, Stress, Umweltbelastungen, Schadstoffskandale, Lebensmittelchemie, Konsum und Informationen im Überfluss, aber auch die Entfremdung vom natürlichen Leben, Orientierungslosigkeit und Werteverlust finden einen ausgleichenden Gegenpol im Fasten. Der bewusste zeitweise Verzicht auf feste Nahrung, das Loslassen, die Einkehr zu sich selbst und viele andere Faktoren schaffen einen Reichtum, der schon bei manchem Faster große “Aha-Effekte” ausgelöst hat.





Die Wirkungen durch das Fasten sind dabei dreidimensional.
Nicht nur der Körper, sondern auch Geist und Seele erfahren Gesundung, Entspannung und Harmonisierung. Alte Stoffwechselendprodukte werden vermehrt ausgeschieden. Gelenke werden durch die Gewichtsreduzierung entlastet, der gesamte Verdauungsapparat regeneriert sich und der Blutdruck normalisiert sich. Allergien, Hautprobleme, Migräne und viele andere Leiden können positiv in ihrem Verlauf beeinflusst werden. Eine vielleicht schon länger gewünschte Ernährungsumstellung fällt nach dem Fasten wesentlich leichter.
In der geistig-seelischen Dimension klären sich viele Dinge und oft finden sich auch Lösungen für vorhandene Probleme. Das Erstaunen wächst, mit wie wenig man auskommen kann und trotzdem zufrieden ist. 

Fasten bedeutet auch genießen
Wunderbar ist es für viele Menschen auch zu erleben, wie gut der Körper im Fasten funktioniert, wie der “innere Arzt” die Selbstheilungskräfte anregt. Viele Menschen können es erst glauben, wenn sie es erlebt haben. Fasten bedeutet auch genießen: Körperliche Entlastung, Unabhängigkeit vom Essen (ohne Hunger!), geistige Klarheit, klare Impulse zu Veränderungen, Weichenstellungen für die Zukunft usw.. 

Fasten für Gesunde 

Neben einigen anderen Fastenmethoden hat sich das Buchinger-Fasten besonders bewährt. Es wird sowohl in Kliniken als ärztlich betreutes “Heilfasten” therapeutisch eingesetzt, aber auch als “Fasten für Gesunde” im präventiven Bereich durchgeführt. Diese Fastenkuren dauern meist 7-10 Tage, finden im Urlaub oder am Wohnort statt und sollten von gut ausgebildeten und ärztlich geprüften Fastenleiterinnen (z. B. von der Deutschen Fastenakademie (dfa)) methodengerecht betreut werden. Damit eine Fastenzeit erfolgreich, effizient und durchaus auch genussvoll verläuft, sollten sich insbesondere Erstfaster in kompetente Hände begeben und sich fachgerecht betreuen lassen, damit sie es richtig lernen.

Präventives Fasten – Fasten als Gesundheitsvorsorge

Regelmäßig durchgeführte Fastenkuren – am besten 2 x jährlich – sind eine hervorragende Maßnahme, um Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen. Richtig durchgeführt zählt Fasten mitsamt seiner Begleitmaßnahmen zu einer der einfachsten und kostengünstigsten Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Und diese ist schließlich ein momentan doch sehr aktuelles Thema in der gesundheitspolitischen Diskussion!

Quelle: Deutsche Fastenakademie: fastenakademie.de

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren und ihre Wirkungen
Was ist denn nun eigentlich dran an Omega-3? Ist es wirklich ein Wundermittel gegen nahezu alle Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen oder handelt es sich um einen der zahlreichen Mega-Hypes, die eine große Welle machen und nach kurzer Zeit wieder der Vergessenheit anheimfallen?

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Omega-3-Fettsäuren und Ihre Wirkung

Was ist denn nun eigentlich dran an Omega-3? Ist es wirklich ein Wundermittel gegen nahezu alle Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen oder handelt es sich um einen der zahlreichen Mega-Hypes, die eine große Welle machen und nach kurzer Zeit wieder der Vergessenheit anheimfallen? Gegen letztere Einnahme sprechen alle wissenschaftlichen Grundlagenuntersuchungen, die meisten klinischen Studien und – für mich entscheidend – meine eigenen positiven Erfahrungen bei vielen Patienten.

Wie viel Omega-3-Fettsäuren benötigen wir?

Fangen wir mit den Grundlagen an. Seit Jahrzehnten weiß die Ernährungsmedizin, dass Omega-3- Fettsäuren essentiell sind, d.h. menschliches Leben kann auf Dauer nicht ohne die Zufuhr dieser lebenswichtigen Nährstoffe existieren. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 2 g Omega-3-Fettsäuren. Ich empfinde solche Empfehlungen als recht wenig hilfreich. Wissen Sie etwa, wie viel Omega-3 Sie gestern verzehrt haben? Welche Lebensmittel enthalten denn 2 g Omega-3? Diese Menge ist in etwa in 1 TL Leinöl, 1,5 EL Rapsöl, 100 g Hering, 300 g Makrelenfilet oder 1 kg Fischstäbchen enthalten. Das sollten wir doch eigentlich leicht hinbekommen.

Die durchschnittliche Aufnahme in Deutschland liegt jedoch bei deutlich unter 0,5 g. Das kann nicht gut sein. Außerdem bezieht sich die Empfehlung von 2 g nur auf Omega-3-Fettsäuren im Allgemeinen und die pflanzliche Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure im Besonderen. Wir wissen heute aber aus zahlreichen Studien, dass für die vielfältigen Wirkungen der Omega-3-Fettsäuren nur EPA/DHA aus den maritimen Quellen, nicht aber die pflanzliche ALA (z.B. in Leinöl) verantwortlich sind. Die Ernährungsgesellschaften haben ihre jahrzehntealten Empfehlungen leider noch nicht modernisiert.

Die offiziell empfohlene Dosis von 2 g (aber EPA/DHA, nicht ALA!) trifft für einen normalgewichtigen Erwachsenen zu, der sich durchschnittlich ernährt. Diese Menge ist in 15 (!) üblichen Fischölkapseln enthalten. Das schafft aber kein Mensch! Mein Favorit ist die Therapie mit flüssigem Fischöl. 1 EL reicht dann aus, um die erwünschte Menge von 2 g Omega-3 zu erzielen. Ein qualitativ hochwertiges Fischöl schmeckt übrigens kaum nach Fisch. Das weiß auch jeder Koch: Ein frisch gefangener oder aufgetauter Fisch riecht ja auch praktisch nicht nach Fisch. Umgekehrt bedeutet dies aber: Wenn das Fischöl arg nach Fisch mümmelt, dann ist es verdorben! Ich rate jedem meiner Patienten, die Kapseln schlucken, doch einmal auf selbige zu beißen. Verziehen sie dabei vor Ekel den Mund, dann gehören die Kapseln in den Müll, aber nicht in den Körper.

Wie viel Omega-3 brauchen denn Kinder?

Bei 35 kg kann es ein TL sein, bei 17 kg ein halber TL und Kleinkinder können 2 Tropfen Fischöl pro kg Körpergewicht erhalten. Umgekehrt muss ein stark übergewichtiger Mensch natürlich viel mehr nehmen, unter Umständen sogar auch zwei EL, sehr selten sogar drei.


Was machen denn nun die vielen Vegetarier/Veganer?

Leinöl allein reicht nicht aus, da diese auch bei hoher Zufuhr von Leinöl katastrophale Spiegel von EPA/DHA aufweisen. Fischöl können sie aus ethischen oder anderen Gründen nicht nehmen. Müssen sie also unter vermeidbaren, fettsäureabhängigen Krankheiten leiden, wie sie hier im Beitrag aufgeführt werden? Glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren eine Alternative: Algenöl enthält EPA/ DHA – sogar in doppelt so hoher Konzentration, so dass nur die halbe Menge im Vergleich zu Fischöl eingenommen werden sollte.

Wenn ich Omega-3 zur Vorbeugung oder zur Behandlung von Krankheiten verordne, werde ich immer wieder gefragt, ab wann und wie lange man denn Omega-3 nehmen soll. Ich antworte dann immer: solange Sie essen. Wenn Sie aufhören zu essen, brauchen Sie auch kein Omega-3 mehr. Jeden essentiellen Nährstoff – von Vitamin A bis Zink – müssen wir zeitlebens von der Geburt bis zum Tode zu uns nehmen – und zwar möglichst in der optimalen Menge. Bei Vitaminen ist das unbestritten und viele Menschen nehmen ja auch irgendwelche Multipräparate. Beim Omega-3 meint jeder, dass eine Portion Fisch in der Woche doch wohl ausreiche.

Wirkprinzip – wie macht Omega-3 das?

Wir kennen drei wichtige Omega-3-Fettsäuren: Die Zungenbrecher Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Dosocahexaensäure (DHA). Keine Sorge – das müssen Sie sich nicht merken. Sie sollten aber schon wissen, dass ALA in Pflanzenölen wie Lein-, Hanf-, Raps- oder Chiaöl vorkommt, EPA und DHA hingegen nur in Meeresprodukten wie Fischen, Krustentieren oder Algen. ALA ist die Vorstufe, die eigentlich wirksamen Fettsäuren sind EPA (gegen Entzündungen) und DHA (mehr für die geistige Entwicklung). Unser Körper kann die Vorstufe ALA zwar in die maritimen Fettsäuren EPA und DHA umwandeln, jedoch liegt die Umwandlungsrate bei 0,5-10 %. Die Einnahme von Leinöl und Co. reicht also nicht aus, um täglich 2 g EPA/DHA aufzunehmen. Wir brauchen also alle zusammen.

Die entzündungshemmende Wirkung erklärt den Nutzen bei allen Autoimmunkrankheiten und chronischen Entzündungsprozessen. EPA ist sozusagen das „natürliche Kortison“ in der Nahrung – selbstverständlich ohne dessen Nebenwirkungen. DHA ist quasi das „natürliche Ritalin“ – es beruhigt das Nervensystem und macht uns gleichzeitig konzentrierter und geistig leistungsfähiger, selbstverständlich auch ohne dessen Neben- und noch gar nicht bekannten Langzeitwirkungen.

Hier sind die wichtigsten Einsatzgebiete für Omega-3:

  • Asthma
  • Rheuma
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis/Akne/Psoriasis
  • Hashimoto
  • Entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis/M.Crohn
  • Alle anderen Autoimmunkrankheiten.

Dabei sind die Effekte höchst unterschiedlich. Die Autoimmunkrankheit Diabetes mellitus Typ I kann ich mit Omega-3 zwar vorbeugend mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern. Ist er aber erstmal aufgetreten, kann ich ihn nicht mehr heilen. Bereits eingetretene Schäden an der Schilddrüse durch Hashimoto kann ich auch nicht mehr umkehren, aber ich kann den Entzündungsprozess und damit weitere Schäden möglicherweise verzögern. Bereits vorhandene Gelenkschäden durch Rheuma sind ebenfalls irreversibel, aber ich habe Patienten erlebt, die unter hohen Dosen von Omega-3 entzündungsfrei wurden – und das ohne Medikamente.

Alle Krankheiten der Nerven und der Psyche lassen sich zumindest günstig beeinflussen:

  • Demenz
  • Depression
  • Multiple Sklerose
  • M. Parkinson
  • ADS/ADHS

Dies liegt daran, dass in den Nerven und im Gehirn Omega-3 hoch konzentriert ist. Die Natur will nicht umsonst so viel Omega-3 an den wichtigsten „Schaltstellen“ unseres Organismus haben. Aber auch hier sind den „Wundern“ Grenzen gesetzt. Während ich mit einer guten Omega-3-Versorgung laut großer Studien 2/3 bis 3/4 aller Demenzen verhindern könnte, wird die Demenz nicht mehr besser, wenn sie einmal eingetreten ist. Im besten Fall kann man das Fortschreiten dann noch verlangsamen. Depressionen bessern sich meist innerhalb von Wochen deutlich. Sie potenzieren sogar die Wirkung konventioneller Antidepressiva.

Es gibt also keinen Grund, Omega-3 nicht zu nehmen (lediglich bei der Einnahme von starken Gerinnungshemmern sollten Sie Ihren Arzt fragen), aber viele, viele Gründe, die dafür sprechen.

Quelle: Dr. Volker Schmiedel

Empfohlen werden die Omega3-Öle von Norsan

Foto von der Fa. Norsan

Fitness für den Darm

Fitness für Ihren Darm: 8 Tipps für mehr Wohlbefinden

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Fitness für Ihren Darm: 8 Tipps für mehr Wohlbefinden

vielleicht investieren Sie bereits mehrere Stunden in der Woche in eine gesunde und ausgewogene Ernährung und in einen fitten Körper. Aber wie viel Zeit davon investieren Sie konkret in den Schutz und in die Gesundheit eines Ihrer wichtigsten Organe, Ihren Darm?

Diesem sollten Sie unbedingt ausreichend Beachtung schenken, da er maßgeblich an Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand beteiligt ist. Dies liegt vor allem daran, dass ein Großteil Ihrer Immunzellen (ca. 80 %) in Ihrem Darm lokalisiert ist.

Eine gestörte Darmflora und ein träger Darm machen sich nicht selten durch unangenehme Symptome wie Müdigkeit, ein geschwächtes Immunsystem, Antriebslosigkeit, Verstopfung, Übelkeit, Blähungen und Durchfall bemerkbar.

Tun Sie also Ihrem Darm etwas Gutes und starten Sie mit einem Fitnessprogramm für Ihren Darm! Wenn Sie nur wenige unserer nachstehenden Tipps befolgen, dann danken Sie ihm schon auf vielfältige Weise für seine täglichen kräfteraubenden Aufgaben. Ihr Darm wird es Ihnen ebenfalls danken, indem er Sie mit einem besseren allgemeinen Wohlbefinden und mit mehr Energie und Vitalität belohnt!

Hier sind unsere 8 besten Tipps, mit denen Sie Ihren Darm unterstützen können:

Tipp # 1: Planen Sie ausreichend Zeit für Ihre Mahlzeiten ein.
✔️ Wenn Sie Ihr Essen ausreichend kauen, bereiten Sie es optimal auf die weitere Verdauung vor. Das Resultat: Ihre Verdauung bleibt unauffällig, und Blähungen werden eher vermieden.

Tipp # 2: Trinken Sie ausreichend.
✔️ Die Zufuhr von genügend Wasser hilft nicht nur bei der Verdauung, sondern ist auch essentiell, um die Funktionen Ihrer Organe zu unterstützen. Greifen Sie am besten auf stilles Wasser zurück, da kohlensäurehaltiges Wasser den Bauch aufbläht.

Tipp # 3: Nehmen Sie Ballaststoffe zu sich.
✔️ Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn reguliert Ihre Verdauung und hält den Verdauungstrakt sauber. Außerdem kann eine obst- und gemüsereiche Ernährung vielen Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Osteoporose vorbeugen.

Tipp # 4: Vergessen Sie den Verzehr probiotischer Produkte nicht.
✔️ Milchsäurebakterien, die in Lebensmitteln wie probiotischem Joghurt, Kefir oder Sauerkraut enthalten sind, helfen Ihnen bei einer natürlichen Verdauung und halten Ihre Darmflora auf natürliche Weise gesund.
 
Tipp # 5: Verzichten Sie auf Alkohol und Zucker.
✔️ Alkohol und Zucker schaden Ihrem Darm: Sie blockieren die Verdauung und verursachen Reizungen des Magen-Darm-Traktes, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. 

Tipp # 6: Setzen Sie auf Bioqualität.
✔️ Herkömmliches Obst und Gemüse wird oft mit Pestiziden behandelt, die Magen-Darm-Probleme verursachen können. Bioprodukte sind nicht oder nur zu einem sehr geringen Anteil mit gefährlichen Pestiziden behaftet und daher oft bekömmlicher. Waschen und trocknen Sie Obst und Gemüse trotzdem vor dem Verzehr oder vor der Zubereitung immer gründlich.
 
Tipp # 7: Sorgen Sie für ausreichend Bewegung.
✔️ Neben der Ernährung ist auch genügend Bewegung für einen gesunden Darm essentiell. Bewegungsmangel kann zu einer geringeren Aktivität Ihres Darms und zu Verstopfung führen. Durch Bewegung kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel und Ihre Darmtätigkeit an. Ein Spaziergang wirkt sich rundum positiv auf Ihre Darmflora und Ihre gesamte Gesundheit aus.
 
Tipp # 8: Unterstützen Sie Ihren Darm durch Probiotika.
✔️ Wenn Ihre Darmflora erst einmal angegriffen ist, zum Beispiel durch eine zuckerreiche Ernährung, durch Alkohol oder durch eine nicht vermeidbare Medikamenteneinnahme (z. B. in Form eines Antibiotikums), ist es sehr mühsam, sie wieder aufzubauen.
In diesem Fall und auch vorbeugend können Probiotika helfen, indem sie Ihre Darmschleimhaut regenerieren, das natürliche Gleichgewicht zwischen gesundheitsfördernden und gesundheitsschädigenden Bakterien wiederherstellen und folglich Ihr Immunsystem stärken. Fragen Sie hier am besten Ihren Arzt oder Apotheker!

Quelle: BodyFokus