Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren und ihre Wirkungen
Was ist denn nun eigentlich dran an Omega-3? Ist es wirklich ein Wundermittel gegen nahezu alle Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen oder handelt es sich um einen der zahlreichen Mega-Hypes, die eine große Welle machen und nach kurzer Zeit wieder der Vergessenheit anheimfallen?

... Weiterlesen

Omega-3-Fettsäuren und Ihre Wirkung

Was ist denn nun eigentlich dran an Omega-3? Ist es wirklich ein Wundermittel gegen nahezu alle Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen oder handelt es sich um einen der zahlreichen Mega-Hypes, die eine große Welle machen und nach kurzer Zeit wieder der Vergessenheit anheimfallen? Gegen letztere Einnahme sprechen alle wissenschaftlichen Grundlagenuntersuchungen, die meisten klinischen Studien und – für mich entscheidend – meine eigenen positiven Erfahrungen bei vielen Patienten.

Wie viel Omega-3-Fettsäuren benötigen wir?

Fangen wir mit den Grundlagen an. Seit Jahrzehnten weiß die Ernährungsmedizin, dass Omega-3- Fettsäuren essentiell sind, d.h. menschliches Leben kann auf Dauer nicht ohne die Zufuhr dieser lebenswichtigen Nährstoffe existieren. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 2 g Omega-3-Fettsäuren. Ich empfinde solche Empfehlungen als recht wenig hilfreich. Wissen Sie etwa, wie viel Omega-3 Sie gestern verzehrt haben? Welche Lebensmittel enthalten denn 2 g Omega-3? Diese Menge ist in etwa in 1 TL Leinöl, 1,5 EL Rapsöl, 100 g Hering, 300 g Makrelenfilet oder 1 kg Fischstäbchen enthalten. Das sollten wir doch eigentlich leicht hinbekommen.

Die durchschnittliche Aufnahme in Deutschland liegt jedoch bei deutlich unter 0,5 g. Das kann nicht gut sein. Außerdem bezieht sich die Empfehlung von 2 g nur auf Omega-3-Fettsäuren im Allgemeinen und die pflanzliche Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure im Besonderen. Wir wissen heute aber aus zahlreichen Studien, dass für die vielfältigen Wirkungen der Omega-3-Fettsäuren nur EPA/DHA aus den maritimen Quellen, nicht aber die pflanzliche ALA (z.B. in Leinöl) verantwortlich sind. Die Ernährungsgesellschaften haben ihre jahrzehntealten Empfehlungen leider noch nicht modernisiert.

Die offiziell empfohlene Dosis von 2 g (aber EPA/DHA, nicht ALA!) trifft für einen normalgewichtigen Erwachsenen zu, der sich durchschnittlich ernährt. Diese Menge ist in 15 (!) üblichen Fischölkapseln enthalten. Das schafft aber kein Mensch! Mein Favorit ist die Therapie mit flüssigem Fischöl. 1 EL reicht dann aus, um die erwünschte Menge von 2 g Omega-3 zu erzielen. Ein qualitativ hochwertiges Fischöl schmeckt übrigens kaum nach Fisch. Das weiß auch jeder Koch: Ein frisch gefangener oder aufgetauter Fisch riecht ja auch praktisch nicht nach Fisch. Umgekehrt bedeutet dies aber: Wenn das Fischöl arg nach Fisch mümmelt, dann ist es verdorben! Ich rate jedem meiner Patienten, die Kapseln schlucken, doch einmal auf selbige zu beißen. Verziehen sie dabei vor Ekel den Mund, dann gehören die Kapseln in den Müll, aber nicht in den Körper.

Wie viel Omega-3 brauchen denn Kinder?

Bei 35 kg kann es ein TL sein, bei 17 kg ein halber TL und Kleinkinder können 2 Tropfen Fischöl pro kg Körpergewicht erhalten. Umgekehrt muss ein stark übergewichtiger Mensch natürlich viel mehr nehmen, unter Umständen sogar auch zwei EL, sehr selten sogar drei.


Was machen denn nun die vielen Vegetarier/Veganer?

Leinöl allein reicht nicht aus, da diese auch bei hoher Zufuhr von Leinöl katastrophale Spiegel von EPA/DHA aufweisen. Fischöl können sie aus ethischen oder anderen Gründen nicht nehmen. Müssen sie also unter vermeidbaren, fettsäureabhängigen Krankheiten leiden, wie sie hier im Beitrag aufgeführt werden? Glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren eine Alternative: Algenöl enthält EPA/ DHA – sogar in doppelt so hoher Konzentration, so dass nur die halbe Menge im Vergleich zu Fischöl eingenommen werden sollte.

Wenn ich Omega-3 zur Vorbeugung oder zur Behandlung von Krankheiten verordne, werde ich immer wieder gefragt, ab wann und wie lange man denn Omega-3 nehmen soll. Ich antworte dann immer: solange Sie essen. Wenn Sie aufhören zu essen, brauchen Sie auch kein Omega-3 mehr. Jeden essentiellen Nährstoff – von Vitamin A bis Zink – müssen wir zeitlebens von der Geburt bis zum Tode zu uns nehmen – und zwar möglichst in der optimalen Menge. Bei Vitaminen ist das unbestritten und viele Menschen nehmen ja auch irgendwelche Multipräparate. Beim Omega-3 meint jeder, dass eine Portion Fisch in der Woche doch wohl ausreiche.

Wirkprinzip – wie macht Omega-3 das?

Wir kennen drei wichtige Omega-3-Fettsäuren: Die Zungenbrecher Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Dosocahexaensäure (DHA). Keine Sorge – das müssen Sie sich nicht merken. Sie sollten aber schon wissen, dass ALA in Pflanzenölen wie Lein-, Hanf-, Raps- oder Chiaöl vorkommt, EPA und DHA hingegen nur in Meeresprodukten wie Fischen, Krustentieren oder Algen. ALA ist die Vorstufe, die eigentlich wirksamen Fettsäuren sind EPA (gegen Entzündungen) und DHA (mehr für die geistige Entwicklung). Unser Körper kann die Vorstufe ALA zwar in die maritimen Fettsäuren EPA und DHA umwandeln, jedoch liegt die Umwandlungsrate bei 0,5-10 %. Die Einnahme von Leinöl und Co. reicht also nicht aus, um täglich 2 g EPA/DHA aufzunehmen. Wir brauchen also alle zusammen.

Die entzündungshemmende Wirkung erklärt den Nutzen bei allen Autoimmunkrankheiten und chronischen Entzündungsprozessen. EPA ist sozusagen das „natürliche Kortison“ in der Nahrung – selbstverständlich ohne dessen Nebenwirkungen. DHA ist quasi das „natürliche Ritalin“ – es beruhigt das Nervensystem und macht uns gleichzeitig konzentrierter und geistig leistungsfähiger, selbstverständlich auch ohne dessen Neben- und noch gar nicht bekannten Langzeitwirkungen.

Hier sind die wichtigsten Einsatzgebiete für Omega-3:

  • Asthma
  • Rheuma
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis/Akne/Psoriasis
  • Hashimoto
  • Entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis/M.Crohn
  • Alle anderen Autoimmunkrankheiten.

Dabei sind die Effekte höchst unterschiedlich. Die Autoimmunkrankheit Diabetes mellitus Typ I kann ich mit Omega-3 zwar vorbeugend mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern. Ist er aber erstmal aufgetreten, kann ich ihn nicht mehr heilen. Bereits eingetretene Schäden an der Schilddrüse durch Hashimoto kann ich auch nicht mehr umkehren, aber ich kann den Entzündungsprozess und damit weitere Schäden möglicherweise verzögern. Bereits vorhandene Gelenkschäden durch Rheuma sind ebenfalls irreversibel, aber ich habe Patienten erlebt, die unter hohen Dosen von Omega-3 entzündungsfrei wurden – und das ohne Medikamente.

Alle Krankheiten der Nerven und der Psyche lassen sich zumindest günstig beeinflussen:

  • Demenz
  • Depression
  • Multiple Sklerose
  • M. Parkinson
  • ADS/ADHS

Dies liegt daran, dass in den Nerven und im Gehirn Omega-3 hoch konzentriert ist. Die Natur will nicht umsonst so viel Omega-3 an den wichtigsten „Schaltstellen“ unseres Organismus haben. Aber auch hier sind den „Wundern“ Grenzen gesetzt. Während ich mit einer guten Omega-3-Versorgung laut großer Studien 2/3 bis 3/4 aller Demenzen verhindern könnte, wird die Demenz nicht mehr besser, wenn sie einmal eingetreten ist. Im besten Fall kann man das Fortschreiten dann noch verlangsamen. Depressionen bessern sich meist innerhalb von Wochen deutlich. Sie potenzieren sogar die Wirkung konventioneller Antidepressiva.

Es gibt also keinen Grund, Omega-3 nicht zu nehmen (lediglich bei der Einnahme von starken Gerinnungshemmern sollten Sie Ihren Arzt fragen), aber viele, viele Gründe, die dafür sprechen.

Quelle: Dr. Volker Schmiedel

Empfohlen werden die Omega3-Öle von Norsan

Foto von der Fa. Norsan

Fitness für den Darm

Fitness für Ihren Darm: 8 Tipps für mehr Wohlbefinden

... Weiterlesen

Fitness für Ihren Darm: 8 Tipps für mehr Wohlbefinden

vielleicht investieren Sie bereits mehrere Stunden in der Woche in eine gesunde und ausgewogene Ernährung und in einen fitten Körper. Aber wie viel Zeit davon investieren Sie konkret in den Schutz und in die Gesundheit eines Ihrer wichtigsten Organe, Ihren Darm?

Diesem sollten Sie unbedingt ausreichend Beachtung schenken, da er maßgeblich an Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand beteiligt ist. Dies liegt vor allem daran, dass ein Großteil Ihrer Immunzellen (ca. 80 %) in Ihrem Darm lokalisiert ist.

Eine gestörte Darmflora und ein träger Darm machen sich nicht selten durch unangenehme Symptome wie Müdigkeit, ein geschwächtes Immunsystem, Antriebslosigkeit, Verstopfung, Übelkeit, Blähungen und Durchfall bemerkbar.

Tun Sie also Ihrem Darm etwas Gutes und starten Sie mit einem Fitnessprogramm für Ihren Darm! Wenn Sie nur wenige unserer nachstehenden Tipps befolgen, dann danken Sie ihm schon auf vielfältige Weise für seine täglichen kräfteraubenden Aufgaben. Ihr Darm wird es Ihnen ebenfalls danken, indem er Sie mit einem besseren allgemeinen Wohlbefinden und mit mehr Energie und Vitalität belohnt!

Hier sind unsere 8 besten Tipps, mit denen Sie Ihren Darm unterstützen können:

Tipp # 1: Planen Sie ausreichend Zeit für Ihre Mahlzeiten ein.
✔️ Wenn Sie Ihr Essen ausreichend kauen, bereiten Sie es optimal auf die weitere Verdauung vor. Das Resultat: Ihre Verdauung bleibt unauffällig, und Blähungen werden eher vermieden.

Tipp # 2: Trinken Sie ausreichend.
✔️ Die Zufuhr von genügend Wasser hilft nicht nur bei der Verdauung, sondern ist auch essentiell, um die Funktionen Ihrer Organe zu unterstützen. Greifen Sie am besten auf stilles Wasser zurück, da kohlensäurehaltiges Wasser den Bauch aufbläht.

Tipp # 3: Nehmen Sie Ballaststoffe zu sich.
✔️ Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn reguliert Ihre Verdauung und hält den Verdauungstrakt sauber. Außerdem kann eine obst- und gemüsereiche Ernährung vielen Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Osteoporose vorbeugen.

Tipp # 4: Vergessen Sie den Verzehr probiotischer Produkte nicht.
✔️ Milchsäurebakterien, die in Lebensmitteln wie probiotischem Joghurt, Kefir oder Sauerkraut enthalten sind, helfen Ihnen bei einer natürlichen Verdauung und halten Ihre Darmflora auf natürliche Weise gesund.
 
Tipp # 5: Verzichten Sie auf Alkohol und Zucker.
✔️ Alkohol und Zucker schaden Ihrem Darm: Sie blockieren die Verdauung und verursachen Reizungen des Magen-Darm-Traktes, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. 

Tipp # 6: Setzen Sie auf Bioqualität.
✔️ Herkömmliches Obst und Gemüse wird oft mit Pestiziden behandelt, die Magen-Darm-Probleme verursachen können. Bioprodukte sind nicht oder nur zu einem sehr geringen Anteil mit gefährlichen Pestiziden behaftet und daher oft bekömmlicher. Waschen und trocknen Sie Obst und Gemüse trotzdem vor dem Verzehr oder vor der Zubereitung immer gründlich.
 
Tipp # 7: Sorgen Sie für ausreichend Bewegung.
✔️ Neben der Ernährung ist auch genügend Bewegung für einen gesunden Darm essentiell. Bewegungsmangel kann zu einer geringeren Aktivität Ihres Darms und zu Verstopfung führen. Durch Bewegung kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel und Ihre Darmtätigkeit an. Ein Spaziergang wirkt sich rundum positiv auf Ihre Darmflora und Ihre gesamte Gesundheit aus.
 
Tipp # 8: Unterstützen Sie Ihren Darm durch Probiotika.
✔️ Wenn Ihre Darmflora erst einmal angegriffen ist, zum Beispiel durch eine zuckerreiche Ernährung, durch Alkohol oder durch eine nicht vermeidbare Medikamenteneinnahme (z. B. in Form eines Antibiotikums), ist es sehr mühsam, sie wieder aufzubauen.
In diesem Fall und auch vorbeugend können Probiotika helfen, indem sie Ihre Darmschleimhaut regenerieren, das natürliche Gleichgewicht zwischen gesundheitsfördernden und gesundheitsschädigenden Bakterien wiederherstellen und folglich Ihr Immunsystem stärken. Fragen Sie hier am besten Ihren Arzt oder Apotheker!

Quelle: BodyFokus

Grüner Smoothie

Was bringt ein “Grüner Smoothie”? Einen Energiekick, weniger Heißhunger, eine verbesserte Verdauung und Gewichtsabnahme.

... Weiterlesen

Grüner Smoothie

Was bringt ein „Grüner Smoothie“?

Ein Energiekick
Sie bekommen einen richtigen Energieschub, der Sie wach, munter und leistungsfähig macht. Und deutlich länger anhält als kurzfristig durch ungesunde Stimulantien wie Coffein oder Zucker.

Weniger Heißhunger
Ihr Verlangen, der Heißhunger auf Süßes und anderes Ungesundes wie z.B. Weißmehlprodukte, lässt deutlich nach.

Verbesserte Verdauung
Ihre Verdauung verbessert sich deutlich, da im „Grünen Smoothie“ jede Menge Ballaststoffe und Enzyme enthalten sind.

Gewichtsabnahme
Langfristig können Sie damit wunderbar an Gewicht abnehmen, wenn Sie dies möchten. Ansonsten hilft er auch einfach, Ihr Gewicht zu stabilisieren.

Was ist eigentlich ein „Grüner Smootie“?

„Grüner Smoothie“ besteht aus möglichst frischem, rohem Blattgemüse, wie z.B. Salat, Spinat, Mangold, Grünkohl. Fortgeschrittene können auch Brennessel, Löwenzahn, sowie das Grün von Kohlrabi, Möhren und Radieschen verwenden. Ja genau das, was wir normalerweise auf dem Kompost entsorgen oder unseren Kaninchen geben. Und natürlich noch viele Wildkräuter am besten aus dem Garten oder Wald.

Diese grünen Blätter werden mit süßem Obstwie z.B. Äpfel, Pfirsichen, Beeren, Bananen, Ananas, Mango und etwas Wasser und Zitronensaft… fein und cremig püriert.

Das Wunder der grünen Pflanzen

Das Besondere an Blattgrün- oder auch grünen Blättern oder Blattgemüse ist: damit die Pflanzen wachsen strecken sie ihre Blätter der Sonne entgegen. Sowohl Bäume als auch Kräuter oder Salatpflanzen verhalten sich so.

Mithilfe der Sonne kann Energie produziert werden, die als Chlorophyll bezeichnet wird. Dieses Chlorophyll wird oft auch als flüssige Form des Sonnenlichts bezeichnet.  

Die Energie, die in unserer Pflanzennahrung enthalten ist, ist letztlich umgewandeltes Sonnenlicht!

Merke: Grünes Blattgemüse enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe: wie z.B. Vitamine, Mineralstoffe, sowie Eiweißbausteine und Enzyme, sowie viele Pflanzenstoffe, die wir benötigen um gesund zu sein.

Einfach mehr Blattgemüse essen?

Wenn wir nun mehr grünes Blattgemüse essen verhilft uns das zu mehr Gesundheit und Energie. Deshalb könnten wir doch einfach mehr essen, oder?

So einfach ist es nur für bestimmte Tiere, deren Gebiss und Magen dafür bestimmt sind, große Mengen Blätter zu kauen und zu verdauen.

Es gibt hier ganz klar ein Problem: die Pflanzenzellen, die die wertvollen Nährstoffe speichern sind besonders widerstandsfähig, denn Zellulose, der Hauptbestandteil der Pflanzen, ist äußerst stabil. Damit wir etwas davon haben, sollten die Zellwände aufgebrochen werden.

Wir können die Grünen Blätter noch so gut kauen, es wird trotzdem nicht reichen für eine cremige Konsistenz. Denn nur diese wird optimal im Magen verdaut. Deshalb liegt vielen Menschen der Salat, wenn sie ihn nicht gewöhnt sind und nicht richtig gründlich kauen oft sehr schwer im Magen. Folglich kann der Nährstoffbedarf damit kaum gedeckt werden.

Die Lösung: Pürieren

Nur das Pürieren kann hier ideale Abhilfe schaffen. Es ist eine einfache Möglichkeit grünes Blattgemüse in einer großen Menge aufzunehmen in gut verdaulicher Form. So dass die harten Zellwände zerkleinert werden und die Nährstoffe wie Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme optimal aufgenommen werden können.

Er liefert sehr große Mengen an grünem Blattgemüse, was sonst nicht roh in der Menge gegessen wird. z.B. Kohl, Spinat, Mangold, Kohlrabi-Blätter, rote Beete Blätter, Löwenzahn, Brennessel, Rucola, Möhrenkraut …

1 Liter „Grüner Smoothie“ kann 10-15 Portionen an Obst und Gemüse enthalten. Wer schafft schon diese zu essen?

Gesamtübersicht der Vorteile:

Vorverdaut: Die Nahrung also die Blätter im „Grünen Smoothie“ ist quasi vorverdaut. Das würden wir durch Kauen nicht schaffen. Damit sind die Nährstoffe optimal verfügbar.

Mehr Ballaststoffe: Er enthält zusätzlich viele Pflanzenfasern, also Ballaststoffe im Vergleich zum frisch gepressten Saft aus Gemüse. Dadurch verbessert sich die Verdauung.

Schnell: Ja. Sie können sogar Zeit sparen. Das ganze Kleinschneiden und anrühren einer Salatsoße entfällt und das Essen geht auch schneller. Wobei das nicht heißt, dass Sie jetzt keinen Salat mehr essen solltest…

Weniger Heißhunger: „Grüne Smoothies“ führen dazu, dass der Heißhunger auf Ungesundes wie Süßes oder Fastfood verschwindet.

Mehr Lust auf Gesundes: Der tägliche Verzehr eines „Grünen Smoothies“ führt zu mehr Appetit auf Gesunde Nahrung, wie z. b. mehr Gemüse.

Weniger Schlaf: Es kommt zu einem geringeren Schafbedürfnis durch den „Grünen Smoothie“.

Schönheit: Auch Haut, Haare und Nägel profitieren vom „Grünen Smoothie“: Die Haut wird reiner, strahlender, die Haare und Nägel werden fester und glänzender.

Rezepte

Rezepte sind zu Hauf im Internet zu finden. Wer Wildkräuter verwenden möchte, sollte sich über die genießbaren Wildkräuter informieren – z. B. bei einer geführten Wildkräuter-Wanderung.

Quelle: In wesentlichen Teilen Dr. Marieluise Römer (Ernährungswissenschaftlerin)

Schutz vor Infektionen

10 einfache und wirksame Ratschläge für den persönlichen Schutz vor Infektionen, ob Corona oder andere.

... Weiterlesen

10 einfache und wirksame Ratschläge für den persönlichen Schutz vor Infektionen, ob Corona oder andere

Bei aller Diskussion über die Angemessenheit der derzeitigen die Zivilgesellschaft stark einschränkenden Maßnahmen, wird oft vergessen, dass man selbst einige wenige aber wirksame Maßnahmen ergreifen kann, um optimal vor Coronaviren und anderen Erregern geschützt zu sein. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass man damit einen hundertprozentigen Schutz hat, aber die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung ist deutlich niedriger und der Verlauf im Allgemeinen milder. Ferner beugen die unter den Punkten drei bis zehn aufgeführten Maßnahmen – unabhängig von der aktuellen Corona-Problematik – nachweislich der Entwicklung von Zivilisationskrankheiten vor, deren Ausmaß uns inzwischen weit mehr belastet als die Infektionskrankheiten.
Hier finden Sie eine Auflistung von 10 von uns als sinnvoll erachteten Maßnahmen. Sofern Dosierungen angegeben werden, beziehen sich diese auf einen Erwachsenen mit 70 kg Körpergewicht:

1. Hygiene: häufiges gründliches Händewaschen mit (echter) Seife (siehe z.B.: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/). Desinfektionsmittel im Übermaß sind eher schädlich (Schädigung der bakteriellen Hautflora).

2. Abstand halten bei allen Gelegenheit, wo der Verdacht auf irgendeine Atemwegsinfektion besteht und insbesondere von Personengruppen, die besonders gefährdet sind. Dies sind Menschen über 60, Personen mit supprimiertem oder geschädigtem Immunsystem, z.B. mit Cortison behandelten Personen, Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die das Immunsystem unterdrückende Medikamente einnehmen, Diabetiker, Bluthochdruckpatienten, Krebspatienten, generell Personen mit schweren Vorerkrankungen (an dieser Stelle ist die Infografik aus diesem Spiegel-Artikel sehr hilfreich).

3. Den Vitamin D Spiegel auf einen Blutwert zwischen 40 – 60 ng/ml bringen bzw. halten. Als Erhaltungsdosis wären das für einen Erwachsenen in etwa 5000 IE/d  (siehe auch: Vitamin D-Einnahme).

4. Magnesium als Kofaktor zu Vitamin D supplementieren (400 mg/Tag; siehe auch: Vitamin D-Co-Faktor: Magnesium).

5. Für die Dauer der Infektionsperiode Zink supplementieren (20 – 25 mg/Tag).

6. Alkoholkonsum minimieren, besser einstellen (vom Rauchen gar nicht zu reden).

7. Moderaten Sport, möglichst an der freien Natur, alleine oder zu zweit und nicht in Gruppen, betreiben (keine Überanstrengung, diese schädigt das Immunsystem).

8. Sonnenbad in der Mittagszeit (20 min), dabei unbedingt auf genügend hohe Temperaturen achten und vor Zug schützen (die UV-Strahlung in der Sonne trägt nicht nur zur Vitamin D-Bildung bei, sondern tötet Viren und Bakterien ab).

9. Viel Gemüse und rote Beeren essen, 250 mg Vitamin C über den Tag verteilt supplementieren (im Idealfall als Ester-C) oder reichlich Vitamin C reiche Früchte konsumieren.

10. Omega 3-reiche Nahrung zu sich nehmen (fetter Seefisch, Algenöl).

Mit diesen 10 Maßnahmen, die preiswert und teilweise kostenlos sind, helfen Sie sich selbst und auch Ihren Mitmenschen, wenn Sie die Infos weitergeben und selbst vorleben. Sie tragen im besten Fall dazu bei, dass sich die derzeitige Infektionswelle abschwächt und vor allem auch viele zukünftige Infektionserkrankungen ohne dramatische Konsequenzen überstanden werden können. In diesem Sinne aktiv zu werden, beseitigt zusätzlich das Gefühl der Machtlosigkeit und ist somit ein elftes Element in unserer Maßnahmenliste.

Quelle: Prof. Dr. Jörg Spitz

Studie zeigt: DIESE Nuss hält das Gehirn fit

die Isolation zu Hause ist zwar zum Schutz aller Mitmenschen momentan besonders wichtig, kann sich jedoch negativ auf unsere körperliche und vor allem auch geistige Leistungsfähigkeit und Stimmung auswirken.

... Weiterlesen

Studie zeigt: DIESE Nuss hält das Gehirn fit

die Isolation zu Hause ist zwar zum Schutz aller Mitmenschen momentan besonders wichtig, kann sich jedoch negativ auf unsere körperliche und vor allem auch geistige Leistungsfähigkeit und Stimmung auswirken. Und auch der Stress durch soziale Abgeschiedenheit und der Mangel an Interaktionen, dem sich viele in der derzeitigen Situation ausgesetzt sehen, kann nachweislich mit einem kognitiven Leistungsabfall einhergehen.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, wie Sie diesem in gewissem Maß auch von zu Hause aus entgegenwirken können, wie etwa mit dem Verzehr bestimmter Lebensmittel.

Dass Nüsse ein überaus gesunder Snack sind, ist vielen bekannt. Nüsse weisen einen hohen Anteil an gesunden Fetten, Proteinen, Antioxidantien und Ballaststoffen auf und sind so u. a. in der Lage, den Cholesterinspiegel zu senken und den Körper vor freien Radikalen zu schützen. 

Eine aktuelle Studie hat nun festgestellt, dass der Verzehr von mehr als 10 g Nüssen pro Tag dazu beitragen kann, die kognitiven Fähigkeiten, zu denen auch das Gedächtnis gehört, zu verbessern und altersbedingte psychische Erkrankungen in Schach zu halten.1

Die Studie von Forschern der University of South Australia wurde an 4822 chinesischen Erwachsenen im Alter von über 55 Jahren durchgeführt. Es wurden neun Wellen von Daten der China Health Nutrition Survey, die über einen Zeitraum von 22 Jahren erhoben wurden, analysiert. Dabei stellten die Forscher fest, dass 17 % der Teilnehmer regelmäßig Nüsse zu sich nahmen, was mit verbesserten neuronalen Funktionen einherging.

Laut den Forschern können ältere Menschen durch den Verzehr von mehr als 10 g (oder zwei Teelöffeln) Nüssen pro Tag ihre kognitiven Funktionen im Vergleich zu Menschen, die keine Nüsse zu sich nehmen, um bis zu 60 % verbessern. Darüber hinaus ließe sich auch der natürliche mentale Abbau, der sonst für einen Zeitraum von zwei Jahren als normal empfunden wird, effektiv abwehren. Die Studie ist die erste, die über einen Zusammenhang zwischen Kognition und der Aufnahme von Nüssen bei älteren Erwachsenen berichtet.


Besonders häufig wurde von den Studienteilnehmern eine bestimmte Nuss verzehrt, weshalb die Forscher ihr einen herausragenden positiven Effekt auf die mentale Gesundheit zuschreiben: 80 % der Probanden nahmen regelmäßig Erdnüsse zu sich, die laut den Leitern der Studie eine spezifische entzündungshemmende und antioxidative Wirkung haben, die den kognitiven Rückgang im Alter reduzieren kann.

Erdnüsse, die eigentlich zu den Hülsenfrüchten zählen, werden oftmals als “Gehirnnahrung” bezeichnet, da sie Vitamin B3 (Niacin) enthalten. Außerdem liefern sie Resveratrol, das die Gefäße erweitert und den Blutstrom in das Gehirn erhöht. Lecithin und Kephalin unterstützen zusätzlich eine schnelle Gehirnleistung. Darüber hinaus enthaltenErdnüsse sehr viel Isoleucin, eine wichtige Aminosäure, die das Denkvermögen verbessert und sich positiv auf die Psyche auswirkt.

Dennoch sollten Sie Erdnüsse nur in Maßen genießen (nicht mehr als eine kleine Handvoll pro Tag), da sie relativ viel Fett enthalten, nämlich 48 g Fett pro 100 g Nüsse. Um von der positiven Wirkung auf die Gesundheit voll zu profitieren, empfehlen wir Ihnen zudem, ungesalzene, ungeröstete und im besten Fall auch ungeschälte Erdnüsse zu wählen. Für den Fall, dass Sie Erdnüsse nicht mögen sollten, können Sie auch auf Alternativen zurückgreifen: Die Teilnehmer der Studie konsumierten neben Erdnüssen auch Walnüsse, Kastanien, Pinienkerne, Mandeln und Haselnüsse.

Quelle: BodyFocus

Der größte Frühstücksfehler

Sind auch Ihre Versuche, überflüssige Pfunde loszuwerden und sich in Ihrem Körper wieder attraktiv zu fühlen, gescheitert?
Möglicherweise liegt das an Ihren Frühstücksgewohnheiten.

... Weiterlesen

Frühstücksfehler

Der größte Frühstücksfehler, den Sie vermutlich täglich machen:
sind auch Ihre Versuche, überflüssige Pfunde loszuwerden und sich in Ihrem Körper wieder attraktiv zu fühlen, gescheitert? Möglicherweise liegt das an Ihren Frühstücksgewohnheiten, insbesondere am Verzehr weizenhaltiger Lebensmittel wie Brot, Brötchen, Gebäck und Cerealien. Wenn Sie dann im Laufe des Tages noch weitere Weizenprodukte zu sich nehmen, verschlimmern Sie die Situation dramatisch!


Weizen ist ein Getreide und das Grundnahrungsmittel der Menschen. Er gehört zu den größten Kalorienlieferanten, die wir zu uns nehmen. Doch nicht nur Menschen verzehren Getreide, auch zur Mast von Tieren wird Weizen eingesetzt. Und das nicht ohne Grund!

Weizen, der zum Beispiel zu Weißmehl des Typs 405 verarbeitet wird, hat kaum Nährstoffe. Zur Herstellung verwenden die Produzenten ausschließlich die Stärke aus dem Korn. Sättigende Ballaststoffe, wertvolle Vitamine und wichtige Mineralien sitzen aber in der Schale des Korns und werden einfach aussortiert und weggeworfen. Wen wundert es also, dass der Konsum von Weißmehl zu einem Nährstoffmangel führen kann und zahlreiche Zivilisationskrankheiten begünstigt.

Bitte verzichten Sie unbedingt auf Weizen!
Der Verzehr von weizenhaltigen Lebensmitteln lässt Ihren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen. Sie bekommen zunächst einen Energieschub, doch bereits nach kürzester Zeit fällt der Insulinspiegel rapide und löst Heißhungerattacken aus. Von nachhaltiger Sättigung kann folglich nicht die Rede sein. Besser sind Lebensmittel aus frisch gemahlenem Vollkorn, in denen wichtige Nährstoffe enthalten sind. Allerdings stellen auch diese keine ideale Lösung dar, vor allem dann nicht, wenn Sie unter Gewichtsproblemen leiden.

Weizen kann Ihrem Körper schaden!
Heute gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass der Konsum von Weizen bzw. Weißmehl Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes begünstigt, die Augengesundheit gefährdet und Sie vorzeitig und schneller altern lässt. Im Zuge dessen schädigen Sie nach und nach Ihre Organe, Ihre Gelenke und Ihre Haut!



Einige Wissenschaftler und Experten vertreten sogar die Ansicht, dass Weizen süchtig machen kann und die Hauptursache für krankhafte Fettleibigkeit (Adipositas) ist. Wer seine Figur und seine Gesundheit unterstützen will, sollte vor allem beim Frühstück konsequent auf Brot und Gebäck verzichten.

Deutlich gesünder als der Konsum von Weizen ist der Verzehr eines eiweißhaltigen Frühstücks. Proteine sorgen für einen konstanten Insulinspiegel, halten Sie lange satt und bewahren Sie vor unerwünschten Heißhungerattacken. Zudem steigern sie den täglichen Grundumsatz, den Ihr Körper an Kalorien verbrennt, und fördern den Erhalt Ihrer Muskulatur. Insofern sind Proteine gerade für nicht mehr ganz junge Menschen umso wichtiger. Wir empfehlen Ihnen daher ausdrücklich: Beginnen Sie Ihren Tag mit einem eiweißhaltigen Frühstück!
 
Dabei können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit Rührei aus Bio-Eiern und magerem Kochschinken? Oder einem Quark oder Biojoghurt mit frischem Obst und Nüssen? Das frische Obst versorgt Sie zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen, die Nüsse fördern Ihr Konzentrationsvermögen und sorgen für Energie. Für alle, die es morgens eilig haben oder in der Früh noch nichts essen können, empfehlen wir einen Protein-Smoothie aus einem speziellen, hochwertigen Eiweißpräparat und frischen Früchten. 

Quelle: BodyFocus